Neuigkeiten

Schönheit und Last zugleich...

 

Zu tief liegen die letzten Äpfelchen unter dem Schnee (Am Geisingberg)

 

Wildapfelbaum am Geisingberg...

 

Unter dem Schnee begraben- Neupflanzungen des Wildapfels

 

Mitbewohner (Mistelbewuchs)

 

 

Wer wohnt denn da...

 

 

 

 

 

...denn die Gedenktafel, die auf der Cunnersdorfer Kalkhöhe an den Wildapfelexperten Dr. Rolf Büttner erinnert, wurde nicht entwendet. 

Witterungseinflüsse hatten sie derart unansehnlich werden lassen, dass auch sie nun eine unmfangreiche Pflege erhält. 

Nach Abschluss der Arbeiten bzw. im folgenden Frühjahr wird die Tafel dann wieder am Standort montiert.

14. Pillnitzer Apfeltag

Am Samstag, den 6.Oktober 2018 waren wir wieder mit unserem Infostand in Pillnitz.  Bei herrlichstem Sonnenschein  fanden die Führungen durch die Plantagen des Julius Kühn- Instituts regen Zuspruch. Die Pomologen hatten wie erwartet gut zu tun, und wir natürlich auch. Denn nach Pillnitz zum Apfeltag kommen die WIRKLICH Interessierten. Es gibt kaum Minuten, in denen nicht diskutiert oder gefachsimpelt wird.  Positiv überrascht uns immer wieder, welchen Anreiseweg vor allem regelmäßige  Apfeltag-Besucher auf sich nehmen. Grund nachzudenken, was uns selber seit mehr als 10 Jahren dabei sein lässt. Als  Umweltverein kümmern wir uns um die heimische Natur und die Erhaltung der Arten, die hier schon seit langer Zeit heimisch sind. Anders das Julius Kühn- Institut, hier besteht das Bestreben immer wieder neue Obstsorten zu züchten, die den Anforderungen der heutigen Zeit standhalten. Trotz dieser Gegensätze fanden wir uns im Jahr 2007 zusammen und starteten ein gemeinsames Erhaltungsprojekt. Der Wildapfel beschäftigt unseren Verein schon lange Zeit, denn im Osterzgebirge gibt es noch einen guten Bestand dieser ansonsten seltenen Baumart. Kaum anfällig für Krankheiten wie den Mehltau, spielt er für die Züchtung eine ebenso große Rolle. Die gemeinsame Arbeit am "Projekt zur Erhaltung von Malus sylvestris unter In-situ Bedingungen im Osterzgebirge" lies uns auch hinter die Kulissen schauen und die Arbeit des jeweils anderen schätzen. Ebenso kooperativ verlief die gemeinsame Projektarbeit mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst. Letztendlich erreichen wir gemeinsam (Forst, Naturschutz UND Forschung) doch vielmehr, wenn wir einander zuhören und miteinander arbeiten.  Gemeinsame Projektarbeit kann aber auch Spaß machen und einander zwischenmenschlich näher bringen. Wen wunderts also, dass wir regelmäßig im Oktober unseren Kram packen und zum Pillnitzer Apfeltag fahren. Ja der kleine Wildapfel kann schon Großes vollbringen...

 

 

 

                                                2019

Und es geht wieder los. Das neue Jahr hat begonnen.

Möge es viel Gutes für uns alle bereithalten.

 

 

Erntebeginn ungewöhnlich früh

Die Ernte beginnt in diesem Jahr bereits Anfang September. So früh gab es das noch nie.

Im vergangenen Jahr musste die Ernte wegen der fehlenden Früchte an den Wildapfelbäumen in der Umgebung entfallen. Diesmal tragen zwar nicht alle Bäume,  dafür ist die Qualität der Früchte meist sehr gut.

 

Wildapfelausstellung beendet.

Neun Monate konnten sich die Besucher im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein umfassend über heimische Wildobstarten informieren. Zahlreiche Veranstaltungen begleiteten diese Ausstellung. Besonderen Zuspruch fanden die Basteltage mit Kindern, eine Verkostung von Wildobstbränden mit dem  Destillateurmeister  der Meissenenr Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe und eine angebotene Wanderung über die Sachsenhöhe.  Diese Ausstellung ist nun beendet.

Von September 2017  bis Ende Juni 2018 konnten Originale botanischer Zeichnungen von Bernd Schulz (Institut für Botanik der TU Dresden) angeschaut werden oder exzellent gearbeitete Präparate von Wildapfel und Wildbirne und Bücher aus Wildobsthölzern aus dem Nachlass von Dr. Christian Schmerler. Vorgestellt wurden außerdem die heimischen Wildobstarten, es gab Anleitungen für die Verwendung von Pflanzen und Früchten. Informieren konnte man sich aber auch über die Ergebnisse der Projektarbeiten der Grünen Liga Osterzgebirge. Und wer den Lebensraum dieser Wildobstarten  aus der Vogelperspektive sehen wollte, nutzte  die Ausstellungszeit hoffentlich für einen Besuch.

„Gebirgseberesche, Wacholder und Co- die Geheimnisse der Wildobstarten in Sachsen“

 

Wildobstwanderung bei schönstem Wetter

Wie angekündigt, trafen wir uns am 22.Mai 2018 vormittags am Bahnhof Altenberg und brachen zur Wildobstwanderung nach Lauenstein auf. Ein kurzer Abstecher zu den wunderschön  blühenden Geisingbergwiesen musste natürlich sein. Die umgebenden Steinrücken bieten Lebensraum für mehr als 20 verschiedene Wildobstarten. Schneeball, Wildapfel, Vogelkirsche, Hasel, Heidelbeere und noch einiges mehr kann man hier betrachten. Erntebestände von Eberesche und Alpenjohannisbeere, Wildapfelneupflanzungen und -Altbäume und allerlei Informationen vervollkommneten die wundervollen Ausblicke in die Landschaft bei strahlendem Sonnenschein.

 

Nach der Wanderung konnte die Wildobstausstellung im Schloss Lauenstein besucht werden und ergänzte damit die vielen Informationen zum Thema Wildobst.

 

 

2018 wie nun weiter

Nachdem nun unsere Homepage wieder bearbeitbar ist, wird es höchste Zeit für einen kurzen Überblick..

Seit September 2017 ist im Schloss Lauenstein eine Ausstellung zu sehen, die noch bis zum 24.Juni 2018 besucht werden kann.

"Gebirgseberesche, Wacholder und .., die Geheimnisse der Wildobstarten in Sachsen"

Von Sagen und Magie, dem Rausch im Moor und von magischen Hölzern ist die Rede, von verwirrender Vielfalt und vom Verschwinden heimischer Gehölzarten..

Botanische Schönheit, Wandel der Natur, Handwerkliche Kunst, Wissenschaft und Praxi vereint in einer Sonderausstellung.

Das Ende unseres Wildobstprojektes im Juli vergangenen Jahres soll natürlich nicht das Ende unserer Wildapfelaktivitäten sein.  Leider ist es uns bisher nicht gelungen, ein Folgeprojekt in dieser Richtung zu starten. Und der Herbst 2017 mit einem Ernteertrag gleich Null, war natürlich auch nicht gerade ermutigend. Aber solche Totalausfälle sind nichts Neues und auch völlig normal. Da der Vorrat an Sämlingen fast erschöpft ist, werden wir bald Neue anziehen lassen und damit die Anzuchtarbeiten aus dem Wildobstprojekt fortführen. Und natürlich werden wir uns weiterhin um Fördermittel bemühen, die unsere ehrenamtlichen Kapazitäten übersteigen, damit der Wildapfelbestand im Osterzgebirge erhalten werden kann. Leider ist zu beobachten, dass gehäuft Bäume absterben, eine Ursachenergründung wäre sehr sinnvoll, besonders hinsichtlich Krankheiten oder Standorteinflüssen.

 

 

 

 

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