Bereits kurz nach dem Jahreswechsel setzten wir die Pflegearbeiten der Wildapfelsämlinge aus dem Vorjahr fort. Behindernd war gerade in diesem Winter der viele Schnee. Oft war es notwendig, weite Fussmärsche in Kauf zu nehmen, um an die Bäumchen zu gelangen. Bis zum Ende des Förderzeitraumes im Frühsommer stand eine ansprechende Bilanz zu Buche. 226 Pflanzstandorte aus dem Bestand 2006 bis 2010 wurden erfolgreich gepflegt. Dabei erfolgte die Entfernung von Strauch- und Baumaufwuchs sowie das Freilegen/Freihacken der Baumscheiben. Von der Gesamtstückzahl (226) mussten 87 Umzäunungen ersetzt werden, die durch Schneebruch bzw. auf Grund des Alters marode geworden oder umgebrochen vorgefunden wurden. An 10 Standorten erfolgte eine Ersatzpflanzung, da dort der Wildapfelsämling entweder abgestorben oder nicht mehr vorgefunden wurde. An ausgewählten Standorten konnten 52 neue Sämlinge des Wildapfels aus gebietsheimischer Anzucht des Osterzgebirges gepflanzt werden. Die dafür benötigten Flächen stellten uns deren Eigentümer bereitwillig zur Verfügung. Bis die ersten kleinen Äpfel zu ernten sind, werden aber noch einige Jahre vergehen.

Eindrücke...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblickend hat sich gezeigt, dass die Pflegemaßnahmen für die Weiterentwicklung der jungen Wildapfelsämlinge dringend erforderlich waren- und die damit verbundenen zahlreichen Wochenend- und Feiertagsstunden. Die Chancen stehen damit nicht schlecht, den Wildapfelbestand des Osterzgebirges in seiner Gesamtheit zu erhalten.

Getopfte Sämlinge sind auf Anfrage erhältlich.

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Ab sofort steht der Tagungsband "Von Äpfeln bis Pomeranzen" zum Download bereit.

http://naturpark-nlh.de/index.php?id=253

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