08. Oktober im Pillnitzer Julius Kühn- Institut, wir waren wieder dabei..                                   

 

Wildapfel und Wildobst  Info- und Verkaufsstand

 

Eine Vielzahl von Apfel- und Birnensorten wurde den Besuchern präsentiert und konnten auch geschmacklich geprüft werden und trotz des regnerischen Wetters nutzten die Besucher die angebotenen Führungen durch die Pillnitzer Versuchsanlagen. Die Sortenkenntnisse der anwesenden Pomologen waren auch in diesem Jahr wieder gefragt. Schließlich bietet sich nicht oft die Gelegenheit zum Bestimmen des eigenen Obstbaumes.

Ein Augenschmauss zum Pillnitzer Apfeltag sind immer wieder die liebevoll gestalteten Dekorationen.

 

 

 

 

                                                                                            

Deshalb, aber vor allem wegen der uns regelmäßig entgegengebrachten Herzlichkeit, werden wir wohl am 7.Oktober 2017

zum 10.Mal in Pillnitz dabei sein.

 

1. Mai 2016: 

Angeboten wird das, was in einen Koffer passt...

Koffermarkt in Reichenau

 

Hotel Lugsteinhof Zinnwald (25.10.)

 

 

Mitwirkende zum Apfeltag in Pillnitz                                               Weihnachtlicher Handwerkermarkt in Dippoldiswalde

          (10.Oktober)                                                                       (13.Dezember)    

 

Nach dem Winter starteten wir mit einer wichtigen Aktion.

Grünes Blätt`l Mai 2016

Wanderziel und Erinnerungsstätte

Ein phantastische Blick in die Ferne dürfte der Grund sein, weshalb die Cunnersdorfer

Kalkhöhe seit Jahren ein beliebtes Wanderziel ist. Nach einem kurzen Aufstieg tritt man auf ein liebevoll gepflegtes Plateau, und irgendwie atmet man erstmal ein paar tiefe Atemzüge beim Blick in diese Weite. Ein Uhu (überdachte Sitzgruppe) lädt

zum Verweilen. In kaum zweihundert Metern bergab sieht man den imposanten Cunnersdorfer Wildapfelbaum auf einer Ackerfläche stehen. Um dieses uralte Exemplar von Malus sylvestris (seit 2014 FND) hat sich in besonderer Weise  

Dr. Rolf Büttner bemüht. Er war es auch, der vor Jahren den Gedanken um den Erhalt des Wildapfels in unseren Verein brachte. Bis zu seinem Tod im November 2014 kümmerte er sich, folgend zu seiner Arbeit in der damaligen Genbank Obst Pillnitz, aufopferungsvoll um seine geliebten Osterzgebirgischen Wildapfelbäume (und Wildbirnen). Er unterstützte

uns bei unserem 2007 gestarteten Wildapfelprojekt und war auch im aktuell laufenden Wildobstprojekt jederzeit gern bereit, unsere Fragen zu beantworten. Wichtige Arbeits-Unterlagen (Karten, Fotos, Bonituren...) hinterließ er uns, im Wissen,

dass wir seine Arbeit weiterführen werden. Das tun wir, lieber Herr Dr. Büttner!

Grund für uns, an ihn zu erinnern und eine bleibende Stätte dafür zu schaffen. Wo könnte ein geeigneterer Ort dafür sein als auf der Kalkhöhe in Cunnersdorf. Mit Familienangehörigen von Dr. Büttner, Freunden und Gästen pflanzten wir am 17.April

2016 gemeinsam einen Wildapfelbaum und stellten eine Gedenktafel (danke Uwe für die schöne Handarbeit) auf. Die Ergriffenheit und der Dank seiner Familie bestätigten uns in unserem Tun und freute uns natürlich sehr. Meine Zeilen im Grüne-Blättl-Nachruf für Dr. Büttner waren damals: "Wir werden uns erinnern, wenn wir am Cunnersdorfer Wildapfelbaum stehen, wenn wir am 'Büttnerbaum' vorbei den Luchberg hinaufwandern, wenn wir einst im Schatten seiner Versuchsbäume am Gründelbach sitzen und zurückdenken." Nun ergänze ich diese Zeilen: “und wir werden uns erinnern wenn wir auf der Kalkhöhe unter einem Wildapfelbaum die Inschrift einer Tafel lesen":

 

Kurz aber schmerzvoll... unter diesem Motto beenden wir die diesjährige Wildapfelernte. Viele gut behangene Bäume brachten uns eine recht kurze Erntezeit. Trotzdem blieben uns schmerzende Rücken auch in diesem Jahr nicht erspart. Was tut man nicht alles, um an die kleinen begehrten Äpfel zu gelangen..Hier einige Bilder ..

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