Erntebeginn ungewöhnlich früh

Die Ernte beginnt in diesem Jahr bereits Anfang September. So früh gab es das noch nie.

Im vergangenen Jahr musste die Ernte wegen der fehlenden Früchte an den Wildapfelbäumen in der Umgebung entfallen. Diesmal tragen zwar nicht alle Bäume,  dafür ist die Qualität der Früchte meist sehr gut.

 

Wildapfelausstellung beendet.

Neun Monate konnten sich die Besucher im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein umfassend über heimische Wildobstarten informieren. Zahlreiche Veranstaltungen begleiteten diese Ausstellung. Besonderen Zuspruch fanden die Basteltage mit Kindern, eine Verkostung von Wildobstbränden mit dem  Destillateurmeister  der Meissenenr Spezialitätenbrennerei Prinz zur Lippe und eine angebotene Wanderung über die Sachsenhöhe.  Diese Ausstellung ist nun beendet.

Von September 2017  bis Ende Juni 2018 konnten Originale botanischer Zeichnungen von Bernd Schulz (Institut für Botanik der TU Dresden) angeschaut werden oder exzellent gearbeitete Präparate von Wildapfel und Wildbirne und Bücher aus Wildobsthölzern aus dem Nachlass von Dr. Christian Schmerler. Vorgestellt wurden außerdem die heimischen Wildobstarten, es gab Anleitungen für die Verwendung von Pflanzen und Früchten. Informieren konnte man sich aber auch über die Ergebnisse der Projektarbeiten der Grünen Liga Osterzgebirge. Und wer den Lebensraum dieser Wildobstarten  aus der Vogelperspektive sehen wollte, nutzte  die Ausstellungszeit hoffentlich für einen Besuch.

„Gebirgseberesche, Wacholder und Co- die Geheimnisse der Wildobstarten in Sachsen“

 

Wildobstwanderung bei schönstem Wetter

Wie angekündigt, trafen wir uns am 22.Mai 2018 vormittags am Bahnhof Altenberg und brachen zur Wildobstwanderung nach Lauenstein auf. Ein kurzer Abstecher zu den wunderschön  blühenden Geisingbergwiesen musste natürlich sein. Die umgebenden Steinrücken bieten Lebensraum für mehr als 20 verschiedene Wildobstarten. Schneeball, Wildapfel, Vogelkirsche, Hasel, Heidelbeere und noch einiges mehr kann man hier betrachten. Erntebestände von Eberesche und Alpenjohannisbeere, Wildapfelneupflanzungen und -Altbäume und allerlei Informationen vervollkommneten die wundervollen Ausblicke in die Landschaft bei strahlendem Sonnenschein.

 

Nach der Wanderung konnte die Wildobstausstellung im Schloss Lauenstein besucht werden und ergänzte damit die vielen Informationen zum Thema Wildobst.

 

 

2018 wie nun weiter

Nachdem nun unsere Homepage wieder bearbeitbar ist, wird es höchste Zeit für einen kurzen Überblick..

Seit September 2017 ist im Schloss Lauenstein eine Ausstellung zu sehen, die noch bis zum 24.Juni 2018 besucht werden kann.

"Gebirgseberesche, Wacholder und .., die Geheimnisse der Wildobstarten in Sachsen"

Von Sagen und Magie, dem Rausch im Moor und von magischen Hölzern ist die Rede, von verwirrender Vielfalt und vom Verschwinden heimischer Gehölzarten..

Botanische Schönheit, Wandel der Natur, Handwerkliche Kunst, Wissenschaft und Praxi vereint in einer Sonderausstellung.

Das Ende unseres Wildobstprojektes im Juli vergangenen Jahres soll natürlich nicht das Ende unserer Wildapfelaktivitäten sein.  Leider ist es uns bisher nicht gelungen, ein Folgeprojekt in dieser Richtung zu starten. Und der Herbst 2017 mit einem Ernteertrag gleich Null, war natürlich auch nicht gerade ermutigend. Aber solche Totalausfälle sind nichts Neues und auch völlig normal. Da der Vorrat an Sämlingen fast erschöpft ist, werden wir bald Neue anziehen lassen und damit die Anzuchtarbeiten aus dem Wildobstprojekt fortführen. Und natürlich werden wir uns weiterhin um Fördermittel bemühen, die unsere ehrenamtlichen Kapazitäten übersteigen, damit der Wildapfelbestand im Osterzgebirge erhalten werden kann. Leider ist zu beobachten, dass gehäuft Bäume absterben, eine Ursachenergründung wäre sehr sinnvoll, besonders hinsichtlich Krankheiten oder Standorteinflüssen.

 

 

 

 

            Diese wunderbare Ansicht des Cunnersdorfer Wildapfels...

                            Motivation zur Fortsetzung unserer Arbeit.

 

Das Jahr geht zu Ende mit einem kleinen aber sehr feinen Weihnachtsmarkt. Dazu hatte am letzten Adventssamstag die Imkerei Schmidt geladen. Die zahlreichen Besucher bestätigten wieder einmal, dass auch kleinere Veranstaltungen sehr gut angenommen werden können. Volker Schmidt gelang dies mit einer guten Mischung regionaler Akteure und Anbieter. Beeindruckende Holzkunst, Regionale Köstlichkeiten und Regionaler Naturschutz  umrahmt von weihnachtlichen Klängen in freundlicher Atmosphäre. Der zweite kleinste Weihnachtsmarkt wird sicher folgen.

 

Der Holzäppelgelee kam prima an..

 

In der Hoffnung, dass es ein wunderbares  Jahr wird

und das Glück jeden Tag blüht wie die Blumen,

dass graue Tage auch schön sein können,

dass Freundschaft, Respekt und Liebe immer Brücken bauen,

dass das Leben nie einsam ist, 

dass es uns gelingt,dunkle Zeiten mit Farben aufzuhellen,

dass schlichte Schönheit uns stets begleite und beglücke

und die Tage bunt werden durch die Pracht der Natur.

Mit Volldampf ins neue Jahr und alle Sorgen hinter sich lassen...

           Uns allen ein gutes und gesundes Jahr 2017!

 

 

 

08. Oktober im Pillnitzer Julius Kühn- Institut, wir waren wieder dabei..                                   

 

Wildapfel und Wildobst  Info- und Verkaufsstand

 

Eine Vielzahl von Apfel- und Birnensorten wurde den Besuchern präsentiert und konnten auch geschmacklich geprüft werden und trotz des regnerischen Wetters nutzten die Besucher die angebotenen Führungen durch die Pillnitzer Versuchsanlagen. Die Sortenkenntnisse der anwesenden Pomologen waren auch in diesem Jahr wieder gefragt. Schließlich bietet sich nicht oft die Gelegenheit zum Bestimmen des eigenen Obstbaumes.

Ein Augenschmauss zum Pillnitzer Apfeltag sind immer wieder die liebevoll gestalteten Dekorationen.

 

 

 

 

                                                                                            

Deshalb, aber vor allem wegen der uns regelmäßig entgegengebrachten Herzlichkeit, werden wir wohl am 7.Oktober 2017

zum 10.Mal in Pillnitz dabei sein.

 

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